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Passivhaus von A(rchitektur) bis Z(ertifizierung)
Energiesparvorschläge der Energie.Agentur.NRW
Ausstellung des Baugewerbes und Produktvorschau
Tage der Wohnungswirtschaft
Fachtagung Holzbau 2010: Energieeffizientes und nachhaltiges Bauen
Tiefbaukongress
Internationaler Architekturkongress „Neues Bauen mit Stahl“
Baka-Forum: Praxis Altbau
DEUBAU-Preis 2010 für junge Architektinnen und Architekten
Weitere Infos zur DEUBAU 2010
Einheimisch und nachwachsend
Holz als Baumaterial
Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und wird seit Jahrtausenden als Baustoff verwendet. Die Fähigkeit von Bäumen bzw. Pflanzen, mit Hilfe von Sonnenlicht Kohlendioxid (CO2) umzuwandeln und Sauerstoff abzugeben, ist elementar für alles Leben auf der Erde. Wird einheimisches Holz im Bauwesen eingesetzt, sind die Transportwege und der Energieaufwand zu seiner Bereitstellung und zur Aufbereitung gering. Wenn Holzprodukte am Ende ihrer Lebensdauer energetisch verwertet werden, können sie sogar mehr Energie liefern, als zur Herstellung verbraucht wurde. Grundsätzlich tragen also eine nachhaltige Bewirtschaftung, die kontinuierliche Vermehrung des einheimischen Waldes und die Nutzung von Holz zur Minderung des CO2-Ausstoßes sowie zur Bindung von Kohlenstoff bei.
In Holzbauweise lassen sich hoch wärmedämmende Gebäudehüllen mit geringen Wandstärken realisieren. Das Material weist bei niedrigem Eigengewicht eine hohe Zug- und Druckfestigkeit auf. Unbehandelt erzeugt es ein angenehmes Raumklima und besitzt gute Wärmedämm- und Wärmespeichereigenschaften.
Holz kann massiv oder als Verbundwerkstoff eingesetzt werden, dann wird jedoch die Recycling-Fähigkeit eingeschränkt und die Ökobilanz verschlechtert. Kurze Bauzeiten und günstige Ausbaubedingungen werden insbesondere über standardisierte und vorgefertigte Bausysteme erreicht. Für große Spannweiten eignet sich besonders Brettschichtholz, das allerdings aufgrund seines Verbundes (geleimte Schichten) einen höheren Primärenergieinhalt aufweist. Holzfußböden sind behaglich, elastisch und dauerhaft und regeln auch die Raumluftfeuchte, wenn sie nicht mit Lacken versiegelt, sondern mit Öl oder Wachs
imprägniert sind.
Im Rahmen der Gemeinschaftspräsentation Energieeffizientes Bauen und Sanieren mit Holz auf der DEUBAU 2010 zeigen holzwirtschaftliche Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen in Halle 12 eine große Bandbreite an Produkten für den Industrie-, Gewerbe- und Wohnbau. Vorgestellt werden tragende Elemente aus dem Bereich der Holzrahmen- und Massivbauweise, Bauteile für Fassaden, für Fenster, zur Dämmung sowie eine Vielzahl Neuentwicklungen auf Basis des nachwachsenden Rohstoffs.
Hier wird auch die CO2-Bank vorgestellt, eine Initiative der Wald- und Holzwirtschaft, vertreten durch den Landesbeirat Holz Nordrhein-Westfalen. Architekten, Ingenieure, Zimmerermeister, Tischlermeister, aber auch Bauherren können hier Objekte aus Holz und Holzwerkstoffen melden und erfahren konkret, wie viel CO2 mit ihrem Haus, einem Dachstuhl, Tisch oder Fenster reduziert werden konnte. Anhand dieser Datenbank lässt sich so die Reduzierung des Treibhausgases durch Objekte und Leistungen der Forst- und Holzwirtschaft international dokumentieren.
Bildnachweis: Fachagentur Holz, Düsseldorf
In Holzbauweise lassen sich hoch wärmedämmende Gebäudehüllen mit geringen Wandstärken realisieren. Das Material weist bei niedrigem Eigengewicht eine hohe Zug- und Druckfestigkeit auf. Unbehandelt erzeugt es ein angenehmes Raumklima und besitzt gute Wärmedämm- und Wärmespeichereigenschaften.
Holz kann massiv oder als Verbundwerkstoff eingesetzt werden, dann wird jedoch die Recycling-Fähigkeit eingeschränkt und die Ökobilanz verschlechtert. Kurze Bauzeiten und günstige Ausbaubedingungen werden insbesondere über standardisierte und vorgefertigte Bausysteme erreicht. Für große Spannweiten eignet sich besonders Brettschichtholz, das allerdings aufgrund seines Verbundes (geleimte Schichten) einen höheren Primärenergieinhalt aufweist. Holzfußböden sind behaglich, elastisch und dauerhaft und regeln auch die Raumluftfeuchte, wenn sie nicht mit Lacken versiegelt, sondern mit Öl oder Wachs
imprägniert sind.
Im Rahmen der Gemeinschaftspräsentation Energieeffizientes Bauen und Sanieren mit Holz auf der DEUBAU 2010 zeigen holzwirtschaftliche Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen in Halle 12 eine große Bandbreite an Produkten für den Industrie-, Gewerbe- und Wohnbau. Vorgestellt werden tragende Elemente aus dem Bereich der Holzrahmen- und Massivbauweise, Bauteile für Fassaden, für Fenster, zur Dämmung sowie eine Vielzahl Neuentwicklungen auf Basis des nachwachsenden Rohstoffs.
Hier wird auch die CO2-Bank vorgestellt, eine Initiative der Wald- und Holzwirtschaft, vertreten durch den Landesbeirat Holz Nordrhein-Westfalen. Architekten, Ingenieure, Zimmerermeister, Tischlermeister, aber auch Bauherren können hier Objekte aus Holz und Holzwerkstoffen melden und erfahren konkret, wie viel CO2 mit ihrem Haus, einem Dachstuhl, Tisch oder Fenster reduziert werden konnte. Anhand dieser Datenbank lässt sich so die Reduzierung des Treibhausgases durch Objekte und Leistungen der Forst- und Holzwirtschaft international dokumentieren.
Bildnachweis: Fachagentur Holz, Düsseldorf