RUHR.2010: Metropole gestalten

Baukultur Salon NRW zu Gast im ANCB

Eröffnung:
14. Juli 2010, 18.30 Uhr

Begrüßung und Fragestellung des Abends:

Hans-Jürgen Commerell, Direktor Aedes am Pfefferberg
Ulrike Rose, Leiterin StadtBauKultur NRW
 
Vortrag und Diskussion mit:
Prof. Dieter Gorny
, Künstlerischer Direktor ecce / RUHR.2010
Thomas Zehnter, Choreografiker, Kreativ.Quartier Bochum
Dr. Dagmar Tille, Leiterin Werkstatt Baukultur, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Hardy Schmitz, Geschäftsführer Wista GmbH, Projekt Tempelhof
Thomas Willemeit, Gründungspartner GRAFT Architekten, Berlin

Moderation:
Katja Aßmann, Programmleiterin Architektur / Bildende Kunst RUHR.2010
 
Anschließend:
Imbiss, Bilderbogen und Filme RUHR.2010

Der Baukultur Salon NRW ist ein Projekt von StadtBauKultur NRW in Kooperation mit RUHR.2010 und Aedes Network Campus Berlin.

 

Aedes Kooperationspartner

 

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Im diesem Jahr geht der Baukultur Salon als Botschafter der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 auf Reisen um das Baukulturprogramm aus dem Bereich „Metropole gestalten“ mit den Akteuren der Großstädte in Berlin, Hamburg, München und Leipzig zu diskutieren. Am 14. Juli 2010 ist der Baukultur Salon zu Gast bei Aedes in Berlin.

Städtische Belebung ohne Bauinvestition?

Kreativ.Quartiere Ruhr und Flughafen Tempelhof Berlin in der Diskussion:

Die Programmatik der Kulturhauptstadt RUHR.2010 besteht aus den drei Leitthemen: Mythos, Metropole und Europa. Ein thematischer Schwerpunkt aus dem Programm „Metropole gestalten“ ist, wie sich die Lebensqualität der Metropole Ruhr durch urbane Erneuerung steigern lässt, als Standort und Lebensraum für Menschen und Unternehmen attraktiv bleibt und weiter gestaltet wird. In Fortsetzung der vor zwanzig Jahren durch die IBA Internationale Bauausstellung Emscher Park in Gang gesetzte Transformation waren für die Programmatik der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 Kulturschaffende und Künstler zum Querdenken aufgerufen als Impulsgeber für den Wandel zu einer Metropole neuen Typs. Gemeinsam mit den Stadtverwaltungen, den Wirtschaftsförderinstituten und Akteuren der Kreativwirtschaft wurden daraus die „KreativQuartiere“ entwickelt.

Die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 setzt in ihrer Programmatik in allen Sparten der Kultur auf Experimente und unkonventionelle Ideen, um der ausgerufenen „Neuen Metropole Ruhr“ ein Gesicht zu verleihen. „Kreativ.Quartiere Ruhr“ ist in diesem Sinne ein zeitgemäßes Instrument der Stadtentwicklung. Am Anfang der Planung steht die Suche nach vorhandenem kreativ-urbanem Potential, das als Grundlage zur Entwicklung von Brachen und Leerständen dient. Die Berliner Diskussion um „Tempelhof“ ist eine vergleichbare Suche nach neuen Wegen der Aktivierung von Stadträumen. Das neu entwickelte „Leitbild“ gleicht mit seinen sieben Leitthemen eher einer Regieanweisung für temporäre Pioniernutzungen. Parallel befindet sich die dritte IBA in Berlin für das „Tempelhof Areal“ in Vorbereitung.