Die Neue Züricher Hochschule der Künste im Rahmen der Ausstellung SWISS SHAPES

Erläuterung des Gesamtkonzepts durch den Rektor der ZHdK, Dr. Hans-Peter Schwarz und die Architekten EM2N, Mathias Müller und Daniel Niggli

 

Aedes Kooperationspartner

 

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Die Neue Züricher Hochschule der Künste im Rahmen der Ausstellung SWISS SHAPES

Die Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich und die Zürcher Hochschule für Musik und Theater werden sich zu Beginn des Wintersemesters 2007 zur Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) zusammenschließen. Dann werden in Zürich etwa 2000 angehende Filmschaffende und Tänzer, Schauspieler und Dirigenten, Designer, Medienkünstler, Instrumentalisten jeder Fachrichtung aber auch Szenographen, Typographen, Trendforscher, Kulturwissenschaftler und Medientheoretiker mit fast 800 Lehrenden, allesamt international ausgerichtete Künstlerpersönlichkeiten, zusammen experimentieren, forschen, lernen und produzieren. Mit einem Budget von mehr als 100 Millionen Schweizer Franken und einer zukunftsgerichteten Infrastruktur wird die ZHdK hinter der Berliner UdK die zweit größte Kunsthochschule im deutschsprachigen Raum sein. Um die Infrastruktur zu optimieren und auf die Bedürfnisse der Zukunft der Künste auszurichten, wird die ZHdK ab Ende 2009 einen neuen gemeinsamen Campus beziehen. Die junge Schweizer Architektengruppe EM2N (Mathias Müller und Daniel Niggli), die auch in der jüngsten Aedes-Ausstellung 'Swiss Shapes & Zürich Happens' vertreten sind, transformieren eine 100.000 qm große Industrieanlage, mitten im angesagten Quartier Zürich-West gelegen, in eine produktive Kunsthochschule neuen Typs. Probebühnen für Tanz und Theater, Ateliers und Multimedia-Vorlesungsräume, digitale und analoge Filmstudios, Werkstätten für Sound-Design aber auch konventionelle Konzertsäle und Übungsräume für Instrumentalisten, sowie ein avanciertes Medienzentrum, das die umfangreichste Schweizer Spezialbibliothek für Gestaltung und Kunst einschließt, sowie ein ausgedehnter Event-Bereich werden dann die Maxime der neuen Zürcher Hochschule der Künste umfassend Realität werden lassen: Produktive Transdisziplinarität heißt Unerhörtes hörbar zu machen, nie Gesehenes sichtbar, noch nicht Erforschtes vertraut – im Gesamtkunstwerk des 21. Jahrhunderts.

Weitere Infos über Heike Pohl: heike.pohl@hgkz.ch